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München, 14.12.2002

Sehr geehrte Damen und Herren
der Münchner Pressevertretungen,

seit heute vormittag gegen 9.00 Uhr wird das Anwesen in der Landsbergerstr. 162 durch die Gruppe "ROB_IN_HAUS" besetzt.

Das im Eigentum der deutschen Bahn AG stehende Gebäude wurde bis dato nicht genutzt. Die Gruppe "ROB_IN_HAUS" setzt sich aus Studierenden, Selbsbetroffenen, Wohnungslosen, Künstlern, Juristen, Medienschaffenden, Auszubildenden und in der Sozialarbeit Tätigen zusammen. Grund der Besetzung ist das seit Jahren andauernde Unvermögen der Stadt München, die Wohnungsnot zu beseitigen.

Seit Jahren klagt die Stadt über leere Kassen, um Wohnungslosen und sozial schwachen Bevölkerungsgruppen eine menschenwürdige und bezahlbare Behausung zu verschaffen. Seit Jahren stagniert der Bestand an Sozialwohnungen, während der Bedarf ständig wächst [derzeit zwölf bis 14 Tausend].

Die Stadt München tritt in dieser Situation maßgeblich als Planungshoheit auf und ist in der Lage, angesichts der verheerenden Wohnsituation für ein ausgeglichenes Verhältniss zwischen Gewerbe und Sozialwohnraum zu sorgen. Darüber hinaus will sie für Zwischennutzungen von bereits seit langem ungenutzten und bewohnbaren Gebäuden eintreten.

Insbesondere die Deutsche Bahn AG lässt derzeit gezielt Wohnflächen um die Landsbergerstraße aufgrund eines neuen städtischen Bebauungsplans ungenutzt, um einen Gegenstandpunkt zu dem zu entwickeln, was Peter Lamborn Wilson als 'das unwidersprochene Gesetz des Geldes über den Menschen' beschrieb. In der Konsequenz werden ganze Stadtteile entwohnt und zu reinen Bürowüsten verunstaltet.

Wir sehen die frierenden Menschen auf der Strasse. Wir wissen um die grundrechtlichen Bestimmungen des Land Bayern [Art. 106 Abs. 1 BV], der jedem Menschen ein Recht auf Wohnung zusichern will. Und wir bestehen auf dieses Recht. Wir wissen auch um die grundrechtliche Bestimmung des Art. 14 Abs. 2 Grundgesetz, der die Sozialverpflichtung des Eigentums und dessen Sozialgebundenheit beinhaltet. Wir bestehen auf diese Rechte und werden einseitig behördliche oder exekutive Einschränkungen nicht mehr dulden:

    * ROB_IN_HAUS kämpft für soziale Gerechtigkeit.
    * ROB_IN_HAUS bietet Wohnraum jeder und jedem an, die/der ihn braucht.
    * ROB_IN_HAUS bietet Kulturschaffenden wie Kleinkünstlern Platz.
    * ROB_IN_HAUS bietet Rechtstipps und medizinische Weitervermittlung.
    * ROB_IN_HAUS hofft auf Ihr Verständnis wie auf Ihr Fairständnis.
    * ROB_IN_HAUS hofft auf Ihre moralische und aktive Unterstützung.

ROB_IN_HAUS

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